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!!! ACHTUNG - WICHTIG !!

Unsere Welpen werden liebevoll im Haus bei uns in der Familie und mit unseren anderen Hunden aufgezogen und werden nach 8 bis 12 Wochen abgegeben. Bis zu diesem Zeitpunkt werden sie mehrmals entwurmt, von unserer Tierärztin untersucht und geimpft. Sie werden mit einem Mikrochip versehen. Die Welpen werden von der DVS-Zuchtwartin abgenommen und erhalten eine SKG-Ahnentafel. Unser Zwinger hält streng an das schweizerische Tierschutzgesetz. Die Welpen werden nicht kupiert! Auch unseren zukünftigen Welpenbesitzern ist es untersagt, die Welpen zu kupieren. Der Dobermann ist auch unkupiert eine der schönsten Hunderassen dieser Welt, denn sein Wesen und sein Auftreten bleiben unbeeinflusst, auch wenn sie Schlappohren und eine lange Rute besitzen. In Zukunft wird der Dobermann für den Profilneurotiker nicht mehr geeignet sein, da er unkupiert uninteressant ist. Bitte bedenken Sie, dass wir eine Hobbyzucht haben, d.h. wir haben nicht ständig Welpen und schon gar nicht auf Vorrat oder Abruf. Wir haben keine Preisliste auf der Sie, wie für eine Ware, ihren Preis ersehen können. Haben wir Welpen, teilen wir gerne ernsthaften Interessenten einen konkreten Preis mit. Als Hobbyzüchter sind wir nicht gewillt, rund um die Uhr jedem Fremden die Tür zu öffnen. Deshalb melden Sie sich bitte im Voraus telefonisch bei uns an, um einen Termin für Ihren Besuch zu vereinbaren. Seien Sie sich bewusst, dass der Hobbyzüchter all seine Zeit seinen Hunden und den Welpen widmet, da sie sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, um sie liebevoll zu versorgen. Alles andere kann hinten anstehen. Der seriöse Züchter scheut keine Kosten und Mühen für seine Hunde und deren Wohlergehen. Grundsätzlich geben wir keinen Hund an gewerbliche Züchter, Händler, Wiederverkäufer und in Zwinger- oder Kettenhaltung ab. Wir wollen jeden einzelnen unserer Käufer persönlich kennen lernen und wenn möglich auch sein Umfeld, um uns einen Eindruck zu machen, ob die Welpen wirklich ein gutes zu Hause erhalten. Menschen die ganztägig berufstätig sind, sollten genügend Zeit für den Hund aufbringen. Vor allem für einen Welpen, welcher sich während diesem Lebensabschnitt in der Prägungsphase befindet. Wir möchten Sie deshalb zuerst kennen lernen und Sie mit unseren Hunden und deren Lebensgewohnheiten bekannt machen, sowie all Ihre Fragen zu beantworten. Wir behalten uns das Recht vor, bis zur endgültigen Abgabe des Welpen NEIN zu sagen und einen anderen zukünftigen Halter zu suchen! Sollten sie sich für einen Dobermann entscheiden, müssen Sie die Wartezeiten einkalkulieren. Suchen Sie sich den Züchter, der ihren Vorstellungen entspricht, aus. Halten Sie den Kontakt zu ihm und seien Sie geduldig, dann klappt es auch mit Ihrem Wunschwelpen. Spielen Sie die Züchter nicht gegeneinander aus. Die meisten kennen sich sowieso. Es kann also sein, dass man Sie schon kennt, bevor sie den Züchter kennen lernen. Beantworten Sie die Fragen seitens des Züchters offen und ehrlich. Denn dies erwarten Sie auch von ihm. Erzählen Sie von sich, seien Sie nicht verschlossen, wenn der Züchter die Lebensumstände kennen lernen möchte, in denen er seine Welpen weitergibt. Wir versuchen die bestmöglichen Besitzer für unsere Welpen zu finden, denn leider bekommt man oft Dinge erzählt, welche sich dann später als Unwahr ergeben. Man kann nicht ins Innere eines Menschen sehen, sondern nur wie er sich gibt (LEIDER!), also bleiben Sie realistisch und verständnisvoll. Wir bitten Sie um Verständnis für unsere strengen Regeln und Ausführungen, denn als Züchter tragen wir eine grosse Verantwortung für das Leben unserer Welpen und den Fortbestand der Rasse. Unsere Ansprüche an die neuen Besitzer erscheinen enorm, aber in Wirklichkeit sind sie winzig und sollten selbstverständlich sein. Deshalb machen wir soviel wie möglich, damit unsere Welpen mit ihren neuen Besitzern zusammen glücklich sind. Alles was man dazu braucht, ist, dass man Verantwortung gegenüber dem Hund aufbringt sowie Liebe, Geduld und Fairness.

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Was ist ein Kampfhund?

Derzeit werden zahlreiche Hunderassen willkürlich als Kampfhunde bezeichnet.
Die Bezeichnung „Kampfhund“ trifft aber tatsächlich nur auf eine
bestimmte Hundespezies zu – den so genannten „Pit Bull Terrier“. Dabei
handelte es sich jedoch nicht um eine von der FCI anerkannte Hunderasse,
sondern ursprünglich um eine Mischung aus speziell aggressiven Tieren,
die für illegale Hundekämpfe gezüchtet wurden. Die SKG setzt sich seit
Jahrzehnten dafür ein, solchen Mischzuchten entgegen zu wirken.

Nach dem unfassbar tragischen Todesfall in Oberglatt am 1. Dezember 2005
häufen sich in den Medien die Berichterstattungen, nicht nur über diesen Vorfall,
sondern auch über die in der Politik diskutierten Massnahmen. Immer wieder
wird der so genannte „Kampfhund“ erwähnt. Doch welche Hunde darf man wirklich
als Kampfhunde bezeichnen?
In der Kynologie weiss man, dass über die Jahrhunderte verschiedene Typen
von Hunden entstanden sind. Die verschiedenen Rassen sind durch gezielte
Auswahl ihrer Anlagen für bestimmte Aufgaben gezüchtet worden. Deshalb gibt
es, etwas vereinfacht dargestellt, Hirten-/Schutzhunde, Haus- und Hofhunde,
Jagdhunde, Windhunde und kleine Gesellschaftshunde. Ein Schäfer ist beispielsweise
ein Schutzhund, weil er ursprünglich zum Schutz der Schafherde
gezüchtet wurde. Er eignet sich auch für die Schutzdienst-Ausbildung, aber er ist
kein Kampfhund.

Nicht jeder Bullterrier ist ein Kampfhund

Auch Terrier hatten ein ursprüngliches Zuchtziel. Sie sollten Ställe und Kornspeicher
von Ratten, Mäusen und anderem Raubwild zu säubern – die Hunde bissen
diese kurzerhand tot. Der Bulldog wiederum wurde als furchtloser Kämpfer mit
Bullen eingesetzt. Der Bullterrier, eine Kreuzung aus Bulldog und Terrier vereinigteden                                Mut beider Rassen in sich.

Um einen so genannten „Pit Bull Terrier“ zu züchten, suchte man besonders
draufgängerische, aggressive Hunde für die Weiterzucht aus. „Pit“ bedeutet
Kampfgrube oder Kampfarena, wo die - allerdings damals schon verbotenen -
Hundekämpfe stattfanden. Mitunter missbrauchten verantwortungslose Halterdiese                                  Hunde auch als Waffe gegen Menschen.

Die Fédération Cynologique Internationale, FCI, die weltweite Dachorganisation
aller Zuchtverbänden, anerkennt den Pit Bull Terrier nicht als eigenständige Rasse.
Da sie ursprünglich nur für den „Pit“ gezüchtet wurden, bezeichnet man diese
Hunde zu Recht als „Kampfhunde“.

Im vorletzten Jahrhundert sind englische Staffordshire Bull Terrier nach Amerika
gekommen, wo man diese grösser als ihre englischen Ahnen zu züchten begann
und fortan „American Staffordshire Terrier“ nannte. Diese Rasse wurde hauptsächlich
für Ausstellungen züchtete und gelten als besonders kinderlieb.

Zusammenfassend bedeutet dies, dass nicht jeder Bullterrier heute noch als

Kampfhund bezeichnet werden kann. Der einzige wirkliche Kampfhund, der PitBull Terrier,                            ist zudem nicht eine anerkannte Hunderasse und gilt somit als
Mischling. Diesen als „Rasse“ zu verbieten dürfte also kaum möglich sein.